Arbeitssucht

Arbeitssucht ist nicht als jede übermäßige Arbeit zu verstehen, sondern es ist ein zwanghaftes Verhalten, bei dem die Arbeit als Flucht vor einem eigentlichen Konflikt ( z.B. Partnerschaft/ Familie etc.) benutzt wird.

Umgangssprachlich hat man bei uns das englische Wort für Arbeitssucht Workoholic über- nommen.

Workoholicer haben im Gegensatz zu aneren Süchtigen meist ein ziemlich hohes Sozialprestige, wo man fälschlichr Weise vermuten könnte, das ein Workoholic aktiv und lebenstüchtig ist. Durch sein hohes Ansehen, kann der Süchtige, seine Flucht vor Konflikten sehr gut verstecken , und es wir meist von ihm und seinem sozialen Umfeld dadurch zu spät erkannt.

Arbeitssüchtige handeln in der Regel nicht aus einem Lustgefühl heraus, sondern aus inneren Zwängen. Die Angst vor dem Versagen, vor dem sich lächerlich machen und hoher Termindruck sind häufige Begleiterscheinungen. Auch körperlich leiden viele Workoholiker, nemen dieses als leiden aber kaum wahr bzw. verdrängen auch dies. Sie arbeiten förmlich "bis zum Umfallen".

Folgeerscheinungen langfristiger Arbeitssucht sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen und Ängste. Auf körperlicher Ebene sind Kopfschmerzen, Magenbeschwerden und Herz-Kreislaufstörungen typisch.

Unterteilung der Sucht in drei Stufen:

Die erste Stufe:

- Hetze, Geschäftigkeit, Sorgen und Helfersyndrom
- Unfähigkeit, "nein" zu sagen,
- ständiges denken an die Arbeit
- besessenes Aufstellen von Listen
- Überschätzung der eigenen Fähigkeiten
- keine freien Tage
- ständig mehr als 40 Wochenstunden Arbeit

Die zweite Stufe :

- andere Süchte nehmen zu: Essen, Alkohol, Beziehungen, Geld
- das soziale Leben schrumpft oder existiert gar nicht
- fängt an Beziehungen und diesbezügliche Verpflichtungen zu vernachlässigen
- Versuche, sich zu ändern, schlagen fehl
- körperlich erschöpft, Schlafprobleme
- Phasen von Apathie, Luftlöcher starren
- Blackouts bei der Arbeit im Straßenverkehr

Die dritte Stufe:

chronische Kopfschmerzen, Kopfschmerzen, hoher Blutdruck, Magengeschwüre, Depressionen
- Gehirnschlag oder Herzinfarkt, schwere Krankheiten und Krankenhausaufenthalte
- emotional abgestorben
- moralischer und spiritueller Bankrott
- Tod durch Arbeit

Selbsttest:

Bin ich

Arbeitssüchtig?

Wenn der Job zur Droge wird.
von Bryan E. Robinson

Arbeitssucht.
von Stefan Poppelreuter

Links zum Thema

www.arbeitssucht.de

www.workaholics-hilfe.de

zurück