Ich sitze da,
fühle mich allein und verletzlich.
Will mich euch mitteilen,
aber finde nicht den richtigen Weg.
Ihr seht meine Wunden,
doch ihr ignoriert sie.
Meine Augen drücken den Schmerz aus,
doch ihr schaut nicht hinein.
Dann schreie ich laut,
doch niemand ist da,
der es hören kann.
Ich weiß ihr habt Angst vor der Wahrheit,
doch die habe ich auch.
Und wieder ein stummer Schrei,
bitte erhört ihn

                       © (August '99  Sabrina )

ich hab mich verlaufen
verlaufen in einer dunklen grotte

ich hab mich verirrt
verirrt in der nacht

ich hab verhüllt
verhüllt mit einem schwarzen schleier

ich hab mich verfangen
verfangen in einem netz aus trauer

ich hab meinen körper verlohren
verlohren in unendlichen leere

ich hab mein gedanken verlohren
verlohren in der welt der melancholie

nur meine seele ist mir geblieben
...und sie schwebt einsam durchs leben

© Peter

Zerrissen
 
Berühre mich, fass mich nicht an!
Sei nah! Und bleibe ferne.
Du weißt, ich würde gerne...
doch komm nicht ran!
 
Bleib hier bei mir, lass mich allein!
Schweig still! Und rede offen.
Verbiete mir zu hoffen...
es darf nicht sein!

©Rosemary

böse umzingelst
mich in dunklen nächten
malst blutstropfen
an die wände meiner seele
nimmst mir die luft zum atmen
im jetzt
im morgen
bleierne gedanken
wer bin ich?
gesicht der dunkelheit
schreie
ungesagte worte
verhallen
der wind nimmt sie mit
ohne wiederkehr
vergraben tief
im blutigen reich
schneeköniginengleich
die klinge
glänzt
im licht des feuers
bittre ungeweinte
tränen
traurige kinder
seele
der erste schnitt
wo ist das licht?
der schmerz so tief
in dir verdammt
in alle ewigkeit
warum?
das blut es fliesst.
was ist passiert?
das feuer brennt
die glut erwacht-
der schmerz er weicht
     für einen augenblick......
 

  © by eisregen

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