Hier ist eine Auswahl von Therapieformen, wobei ich dazu noch weiter recherchiere und dann hier veröffentliche. Diese Seite dient lediglich zur ersten Orientierung und Übersicht. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann hierzu z.B. auf die Seite www.psychotherapiesuche.de/ gehen.

Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie beruht auf Grundlagen der Lerntheorie. Der Schwerpunkt dieser Therapie wird auf das Verhalten gesetzt. Die Verhaltenstherapie ist streng problemorientiert, behandelt bei komplexen Zuständen nacheinander die einzelnen Störungen. Dementsprechend wurden verschiedene Techniken entwickelt, etwa systematische Desensibilisierung, Selbstsicherheitstraining, Gedankenstopp, die Konfrontationstherapie bei Angst- und Zwangsstörungen, die Selbstveränderung.
Die Verhaltenstherapie ist indiziert bei gut abgrenzbaren Störungen, etwa Ängsten und Phobien, aber auch bei sexuellen Störungen, Zwängen und Depressionen.

Autogenes Training
Das autogene Training ist eine von J.H. Schultz entwickelte Methode der konzentrativen Selbstentspannung, die es dem Lernenden ermöglicht, eigenständig (»autogen«) einen Ruhe- und Versenkungszustand herbeizuführen. Das Training bzw. seine sogenannte »Grundstufe« wird innerhalb von sechs Sitzungen erlernt. Es kann zur »autogenen Imagination« weiterentwickelt werden, einer tiefenpsychologisch orientierten Therapie nach der   »Wachtraum«-Technik. 
Wichtige Einsatzgebiete sind Stressbewältigung und Spannungsausgleich, Leistungssteigerung, Schmerztherapie. Daneben kommt es bei zahlreichen Störungen als unterstützende Behandlung zum Einsatz.

EMDR
EMDR (»Eye Movement Desensitization and Reprocessing«) ist ein verhaltenstherapeutisches Verfahren, das aber auch zur forcierten freien Assoziation in einer analytisch orientierten Behandlung  angewendet werden kann.
Es ist vor allem bei sogenannten posttraumatischen Störungen indiziert, also etwa nach Mißbrauch, darüber hinaus bei phobischen Ängsten, bestimmten Arten der Depression sowie psychosomatischen Beschwerden und vor allem bei Schmerzzuständen.

Katathymes Bilderleben
Das katathyme Bilderleben wurde in den 50er Jahren von dem deutschen Psychiater Hanscarl Leuner als tiefenpsychologische Methode entwickelt. Man bedient sich dabei des spontanen Auftretens von Bildern, etwa vor dem Einschlafen. Solche "Tagtraumbilder" werden gezielt angeregt und vom Therapeuten auf bestimmte Inhalte gerichtet, um innere Zustände besser zu verstehen, Entwicklungsmöglichkeiten zu finden und Ressourcen freizulegen. In der Regel werden etwa 25-50 Einzelsitzungen zu einer halben bis einer ganzen Stunden bzw. Gruppensitzungen von einer Doppelstunde durchgeführt.
Indikationen sind vor allem psychosomatische Störungen, depressive Verstimmungen und Arbeitsstörungen.
Die Kosten werden von den Krankenkassen nur im Rahmen einer analytisch orientierten Therapie erstattet.

Psychopharmakatherapie
Bei einer bestimmten Schwere psychischer Beschwerden oder bei verschiedenen psychiatrischen Krankheiten sind Medikamente zeitweise oder über längere Zeit notwendig. Ein Medikament kann in bestimmten Fällen überhaupt erst den Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung ermöglichen, indem das zu große Leiden (ob Angst, Depression oder andere Beschwerden) durch die Wirkung des Medikaments gemindert wird und man sich so »erst etwas distanzieren« kann, um die Situation, die Ursachen, die Veränderungsmöglichkeiten in Betracht ziehen und verarbeiten zu können.

Psychodrama

gruppentherapeutisches Verfahren im Rahmen einer Psychotherapie, bei dem krankheitsauslösende, konfliktbesetzte und unbewältigte Situationen aus dem Leben des Betroffenen mit Elementen des Schauspiels (z.B. Rollenspiel, Puppentheater) innerhalb der Gruppe nachgestellt werden. Der Betroffene spielt sich dabei selbst. Mithilfe des anschließenden Gruppengesprächs können zwischenmenschliche Konflikte erarbeitet und bewältigt werden.

Logotherapie

psychotherapeutische Behandlungsmethode zur Heilung seelischer Störungen, bei der die Frage nach dem Sinn des Daseins im Vordergrund steht. Diese Form der Psychotherapie will dem Betroffenen ein neues Identitätsgefühl und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln. Erörtert werden z.B. Fragen nach dem Sinn von bestimmten Situationen, einer Krankheit oder der jeweiligen Lebenssituation.

Wie bekomme ich eine Therapie?

Erkundige Dich bitte bei Deinem Hausarzt oder einem Facharzt nach der Möglichkeit einer Therapie. Natürlich kannst Du auch direkt einen Therapeuten/ in Deiner Wahl anrufen und einen Beratungstermin vereinbaren. Diese/r wird Dir dann auch weiterhelfen.

Natürlich kannst Du auch bei einem Mitarbiter deiner Krankenkasse erkundigen. Diese können dir auch Auskunft geben.

Wie kann ich einen guten Therapeuten/in finden?

Auch hier hat jeder andere Bedürfnisse. Am besten Ihr telefoniert verschiedene Therapeuten/innen an und versucht einem Beratungstermin zu vereinbaren. Oftmals müßt Ihr auch mit Wartezeiten für eine Therapie rechnen, daher nicht gleich verzagen.

Vor der ersten Antragstellung für eine Therapie sind grundsätzlich 5 Probestunden möglich, in der analytischen Therapie sogar 8 Stunden.

Wie lange dauert im Durchschnitt eine Therapie?

Eine Kurzzeittherapie umfasst 25 Stunden Einzeltherapie bzw. Gruppentherapie.

Ein einer Langzeittherapie wird vor der Beendigung der Kurzeittherapie ein Antrag bei der zuständigen Krankenkasse gestellt, wo gleichzeitig dazu ein unabhängiger Gutachter hinzu gezogen werden muß.

Psychoanalyse

bis 160 Stunden

bis 80 Doppelstunden Gruppentherapie

Max. 300 Stunden       Einzeltherapie

Max. 150 Doppelstunden     Gruppentherapie

tiefenp. Therapie

bis 50 Stunden

bis 40 Doppelstunden Gruppentherapie

Max. 100 Stunden       Einzeltherapie

Max. 150 Doppelstunden     Gruppentherapie

Verhaltenstherapie

bis 45 Stunden

Einschließlich Einzeltherapie

Max. 80 Stunden      Einzeltherapie

Einschließlich Einzeltherapie

Autogenes Training

12 Sitzungen

 

 

 

J. Relaxationstherapie

12 Sitzungen

 

 

 

Hypnose

12 Sitzungen

 

 

 

 

Normal/Einzel

Normal/ Gruppe

Maximal/ Einzel

Maximal/ Gruppe

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